Die Ganztagsklasse
Die gesellschaftliche Entwicklung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aber vor allem auch pädagogische Gründe, wie die bessere Chancengleichheit und mehr Möglichkeiten der individuellen Förderung haben uns 09/10 dazu veranlasst, einen gebundenen Ganztagszug in der Grundschule aufzubauen.
Im Unterschied zum Regelunterricht gibt es in der Ganztagsklasse keine regulären Hausaufgaben. Von Montag bis Donnerstag endet die Betreuung um 15.30 Uhr. Der Tag ist strukturiert in Frontalunterricht, Wochenplanarbeit, Differenzierungs- und Fördergruppen, Ess- und Spielpausen und die zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften. Das soziale Miteinander, insbesondere das gemeinsame Mittagessen hat einen bedeutenden Stellenwert.
11/12 startet die Klasse 1b mit 15 Erstklässlern. Frau Schmidt (2b) und Frau Kober (4c) führen ihre Klassen weiter. Der Ganztagsbetrieb wird in diesem Schuljahr von Frau Verena Dubb aus Schliersee unterstützt, die einen Bundesfreiwilligendienst ableistet.
Italienisches Flair in Neuhaus Quelle: Gelbes Blatt Miesbach
Von Italienisch bis Golf Quelle: Miesbacher Merkur
Sozial-emotionale
Kompetenzen sind Schlüsselqualifikationen im Leben von Kindern und
Erwachsenen. Die Grundlagen dieser Kompetenzen sollten möglichst
frühzeitig gelegt werden.
Gerade in einer Ganztagesklasse ist es von großer Bedeutung, dass
die Klasse zusammen wächst, denn es wird viel Zeit miteinander
verbracht. Es ist wichtig, dass die Kinder begreifen, dass sie
voneinander lernen und sich gegenseitig helfen können. Die Kinder
müssen außerdem lernen, abzuwarten und auch eigene Bedürfnisse
zurückzustellen, sowie mit unterschiedlichen Frustrationen
umzugehen.
Um
diese Kompetenzen anzubahnen, haben wir vor Weihnachten einen Teambuildingtag unter der Leitung von Lisa Dittmar (BA frühkindliche
Bildung/ Elementarbildung) durchgeführt. Insbesondere Übungen aus
den Bereichen Improvisationstheater und Musik haben die Kinder zu
gemeinschaftlichen Spielen motiviert. Sie lernten sich selbst und
ihre Freunde auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu
achten. Eine positive gemeinschaftliche Stimmung führte zu vielen
kreativen Ideen der Schüler und es zeigten sich plötzlich andere
Fähigkeiten der Kinder als im normalen Schulalltag. Der
außergewöhnliche Schultag begeisterte die Kleinen sehr und sie
hatten viel Freude daran, unterschiedlichste Aufgaben gemeinsam zu
lösen.
Frau Gräber, Mama von Lucas und erfahrene Kleintierzüchterin, brachte am 18.11. "Max", "Felix" und "Oskar" - drei Mäuse, die nun im Klassenzimmer der 1b leben. Gemeinsam mit Frau Gräber wurde der Käfig eingerichtet und die Schüler erfuhren, worauf es bei der Mäusepflege ankommt.
Mit Begeisterung nahmen die Schüler die Mäuse
auf und kümmern sich nun liebevoll um sie. Selbst die
Frühstückpausen werden jetzt mit Vorliebe vor dem Mäusekäfig
verbracht.
Die Schüler der Grund- und Mittelschule Schliersee staunten nicht schlecht, als sie am 17.10.2011 in die große Pause eilten. Grund war ein Mandala aus bunten Herbstblättern, Kastanien, Bucheckern, Eicheln und Äpfeln, das mitten auf dem Pausenhof lag. Die Schüler der Klasse 1 b hatten die vielen schönen Herbstboten gesammelt und gemeinsam arrangiert. Auf das Ergebnis waren die Schulanfänger sichtlich stolz. (Hanna Dittmar)


Wie geht es eigentlich Kindern in andern Ländern?
Diese Frage stellten sich die Erstklässler und entschlossen sich, bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitzumachen. Bei dieser Aktion werden Schuhkartons mit Spielsachen und Süßigkeiten, Kleidung, Schulbedarf und Hygieneartikeln gepackt und an Kinder in armen Ländern wie Litauen, Rumänien oder Haiti verschickt. Die 14 Grundschüler packten alleine oder zu zweit 9 tolle Päckchen, die nun auf große Reise gehen und anderen Kindern eine riesige Freude bereiten werden. (Hanna Dittmar)
Eine "Rasselbande" trumpft auf!
Durch Vorlesen und selber Lesen lernen die Schüler verschiedene Geschichten kennen, wie zum Beispiel „Die Kleine Hexe“, „Der Findefuchs“, oder kürzere Schneemanngeschichten. In der Adventszeit gefielen den Kindern vor allem die Engelserzählungen.
Zur Intensivierung fassen die Kinder das Gelesene zusammen, lösen
kleine Aufgaben zu den Texten oder malen entspannt Bilder nach
ihren Vorstellungen über die einzelnen Texte.


Selbstständiges Arbeiten muss gelernt sein!
Der Wochenplan ist eine abzuarbeitende Liste mit
verschiedenen Aufgaben aus den Bereichen Deutsch, Mathematik und
HSU. Dabei ist den Schülern freigestellt, wann sie welche Aufgabe
erledigen. Auf diese Weise sollen sie spielerisch selbstständiges
Arbeiten erlernen.
Professionelle Schulung vom Meister
...erhalten die Schüler der Klasse 4c.
Wir wurden direkt nach der Schule von Fr. Kober
abgeholt und nach München zu einer Jugendherberge gefahren. Wir
bekamen, als wir eincheckten, ein leckeres Lebkuchenherz. Dann, am
Abend, holte uns ein Studiomitarbeiter ab und brachte uns zu einem
Restaurant. Da sind dann auch die anderen Kandidaten gewesen. Am
nächsten Tag gingen wir ins Studio. Wir wurden erst in unsere Kabine
gebracht. Da gab es viele Süßigkeiten. Ein Angestellter holte uns
ab, wir wurden zum Maskenbildner gebracht. Der Mann war echt
soooooooooooooooooooo nett.



Nun war es soweit:
1, 2, 3 – das
Schülerquiz!
Die Fragen waren total schwer. Leider hat die Schweiz gewonnen. Als
Belohnung bekamen wir ein sehr leckeres Essen und Bronzemedaillen
für den dritten Platz.
Es war ein tolles Erlebnis (Victoria Severa, 4c)
Töpfern ist mehr als nur Werken mit Ton!
Ton gehört zu den Urstoffen der Erde und Tonarbeit ist etwas Sinnliches! Das Berühren steht im Mittelpunkt, die Kontaktaufnahme mit Ton erfolgt am besten mit geschlossenen Augen. Die Kinder spüren, fühlen, "begreifen" und nehmen Kühle, Schwere, Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit wahr. Eine Erfahrung, die wir im Alltag nur noch selten erleben und häufig schon vergessen und verlernt haben.

Tim: "Ich finde es schön, wenn mich mein Müslischälchen am Morgen schon anlächelt!"

Als Werkstoff setzt der Ton der Kreativität keine Grenzen. Die Arbeit mit Ton fördert die Konzentration und die aufbauenden, regenerierenden Kräfte des Organismus. Es ist eine schöne Erfahrung aber auch ein möglicher Weg zur Selbstfindung einem Material mit eigenen Kräften eine Form geben zu können. Die Kinder erfahren Freude und Selbstbestätigung durch das Geschaffene. ( Anita Sieburg)

* GTK 1b
Max, Felix und Oskar - die Neuen!
Mandala mit Herbstfrüchten
AG Märchen mit Hedda Nemecek
AG Turnen mit Maria Lades
AG Literatur mit Hedda Nemecek
AG Tennis mit Christian Bastien
Unser Auftritt im Fernsehstudio
Töpfer-AG mit Anita Sieburg
Golf-AG mit Andreas Gebert